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SchweißrauchabsaugungslÖsungen von Nederman

Schweiß- und Schneiddampf

Nederman hat stationäre und mobile Lösungen für die Absaugung und die Filtrierung von Rauch aus Schweiß- und Schneidarbeiten

Internationale Gesundheitsorganisationen erkennen die Wichtigkeit der Vermeidung von Gesundheitsrisiken in Hinblick auf Dämpfe und Rauch aus Schweißarbeiten und Brennschneiden. In vielen Ländern wurden strenge Normen zur Einschränkung des zulässigen Grenzwertes (Permissible Exposure Limit / PEL) aufgestellt. Schweißrauch schädigt außerdem empfindliche Maschinen, darunter Roboter.


Punktabsaugung ist die wirkungsvollste Erfassungslösung für Schweißrauch- und Schneidedampf

Wo immer eine Absaugung möglich ist, hat diese direkt an der Entstehungsquelle die größte Wirkung und stellt damit eine effiziente Methode der Erfassung und Entfernung von Schweißrauch und vergleichbaren Dämpfen dar. Durch die Verwendung dieser Methode wird das Risiko des Schweißers oder Bedieners in Hinblick auf die Belastung durch gefährliche Dämpfe minimiert. 

Die erforderlichen Komponenten für eine korrekte Quellenerfassung von Schweißdämpfen sind eine leicht zu positionierende Rauchabsaugungsanlage mit einer entsprechend geformten Haube, eine ausreichende Luftströmung durch die Rauchabsaugung und ein gewissenhafter Schweißer, der die Haube so positioniert, dass gefährliche Dämpfe aus der Atem Zone des Schweißers abgezogen werden und sich kein Rauch im Werk ausbreiten kann.

Schweißrauchabsaugung an der Entstehungsquelle mit Armen

Nederman hat eine breite Auswahl an Absaugarmen in verschiedene Ausführungen im Programm. Volle Flexibilität und einfache Positionierung. Die Arme können an stationäre und mobile Saug- und Filtereinheiten montiert werden.

Schweißrauchabsaugung am Schweißgerät

Als Alternative zu Absaugarmen kann eine Absaugung direkt am Schweißgerät verwendet werden. Das Hochvakuum-Absaugsystem extrahiert den Rauch direkt am Schweißgerät. Die Absaugsysteme sind als mobile Einheiten für den einzelnen Anwender und als zentrale Absaugsysteme für mehrere Absaugpunkte erhältlich.

Roboterschweißen

Die Lösungen von Nederman für automatische Schweißprozesse umfassen Absaugungssysteme für den Einsatz direkt am Schweißgerät und Absaugungssysteme mit Hauben für die Schweißrauchabsaugung.

Rauch- und Dampfabsaugung aus externen Schneidprozessen

Die durch den Schneidprozess generierten Dämpfe werden durch die Roste des Schneidtisches abgesaugt.

Energiesparende Systeme

Um Energie- und Betriebskosten einzusparen, bietet Nederman eine große Auswahl an Frequenzumrichtern, Ventilatorsteuerungen und automatische Absperrklappen für energiesparende Schweißrauch- und Dampfabsaugung direkt am Schweißgerät.

Warum zentrale Belüftungssysteme nicht empfehlenswert sind

Zentrale Belüftungssysteme oder Absaughauben über Werkbänken sind oftmals völlig unzureichend. Diese Systeme sind selten kosteneffizient, da sie einiges an Strom verbrauchen und enorme Mengen beheizter Luft aus dem Arbeitsplatz abziehen. Weiterhin könnnen die Schweißer oder Bediener nicht vermeiden, den Schweißrauch einzuatmen, da diese immer auch den normalen Luftfluss verunreinigen, so dass neben der zentralen Belüftung auch ein unbequemer Atemschutz erforderlich wird.

Gesundheitliche Auswirkungen von Schweiß- und Schneidrauch

Partikel im Schweißrauch sind klein genug, um über lange Zeit hinweg in der Luft bleiben zu können. Der Schweißrauch kann eingeatmet werden und in die tieferen Bereiche der Lungen geraten. Mit der Zeit können die Partikel sogar in den Blutkreislauf gelangen. Dämpfe aus MMA und FCKW enthalten üblicherweise erhebliche Mengen an Cr(VI), insbesondere, wenn Edelstahl geschweißt wird. Dies zu beachten ist wichtig, weil sechswertiges Chrom (Cr(VI) einen sehr niedrigen Expositionsgrenzwert hat. Außerdem bestehen Gesundheitsrisiken aus dem Kontakt mit Schweißrauch, weil dieser Mangan, Nickel und andere Elemente enthält. 

In vielen Ländern verschärfen sich die gesetzlichen Vorschriften und verlangen niedrigere Expositionsschwellen für verschiedene Partikelarten. Marktspezifische Informationen finden Sie hier.


Erzeugung von Schweißrauch und -dämpfen

In der Luft vorhandene Partikel aus 2 Wochen Schweißen. Ein einzelner Schweißer produziert 20-40 g Rauch pro Stunde; das entspricht circa 35-70 kg pro Jahr
In der Luft vorhandene Partikel aus 2 Wochen Schweißen. Ein einzelner Schweißer produziert 20-40 g Rauch pro Stunde; das entspricht circa 35-70 kg pro Jahr

Unterschiedliche Schweißmethoden führen zu unterschiedlichen Rauchmengen mit unterschiedlichen Konzentrationen gefährlicher Substanzen. Zu den Elementen mit hohem Risiko gehören sechswertiges Chrom Cr(VI), Mangan, Nickel und Blei. Die Partikel an der Quelle sind häufig extrem klein; 0,01-0,1 μm, was bedeutet, dass sie sehr leicht tief in die Lungen eingeatmet werden können.

Weiterhin sind in unsicheren Arbeitsumgebungen nicht nur die Schweißer gefährdet. Die Produktionsausrüstung und auch die Endprodukte werden negativ durch das Fehlen ausreichender Sicherheitsmaßnahmen beeinträchtigt. Automatisierte Schweißanlagen, wie z.B. Roboter - und die Bediener - können Restrauch ausgesetzt werden und müssen ebenfalls geschützt werden.

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